Der Schmalflüglige Pelzbienenölkäfer

Der Schmalflüglige Pelzbienenölkäfer


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ÖLKÄFER  (lat. Meloidae, Klasse der Insekten) 

1.  Der Schmalflüglige Pelzbienenölkäfer  (lat. Sitaris Muralis)

Klasse: Insekten  |  Ordnung: Käfer  |  Familie: Ölkäfer  |  Gattung: Sitaris



Schmalflügliger Pelzbienenölkäfer (lat. Sitaris Muralis)
Das Verbreitungsgebiet des Schmalflügligen Pelzbienenölkäfers, der sich mit einem giftigen Sekret gegen seine Feinde wehrt, erstreckt sich über Mittel- und Westeuropa und über die ans Mittelmeer angrenzenden Länder. Die 7 bis 15 mm großen Käfer sind schwarz gefärbt. Lediglich die Flügelwurzeln besitzen einen gelblichen Farbton.

Die Weibchen des Schmalflügligen Pelzbienenölkäfers legen im August ihre Eier direkt an den Ausgängen der Legeröhren von Pelzbienen ab. Das kann auch an einem Insektenhotel sein. Nach etwa 4 Wochen schlüpfen die Larven, die sich bis zum nächsten Frühjahr innerhalb der schützenden Eihülle aufhalten. Bei den Pelzbienen verlassen die Drohnen früher ihre Neströhren, deshalb lassen sich die Pelzbienenöllarven zunächst auf die Pelzbienenmännchen fallen. Während der Begattung der Pelzbienen, verlegt die Ölkäferlarve ihren Aufenthalt auf das weibliche Tier, um später in der Neströhre das gelegte Ei zu verspeisen und den Platz des Pelzbienennachwuchses einzunehmen.

Da sich das Vorkommen der Pelzbienen stark verringerte, tritt auch der Schmalflüglige Pelzbienenölkäfer nicht mehr häufig in Erscheinung. Bei uns wird er als gefährdet eingestuft.

 

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