Die Mauerbiene (lat. Osmia)

Die Mauerbiene (lat. Osmia)

Die Mauerbiene
  • Tierordnung: Hautflügler
  • Überfamilie: Bienen und Grabwespen, lat. Apoidea
  • Familie: Megachilidae (Bauchsammler)
  • Größe: 8-16mm
  • Ausflugszeit: März bis August
  • Nisthilfe im Insektenhotel: Gänge mit ca. 8mm Durchmesser.

Die Tiergattung der Mauerbienen findet sich je nach Spezies in verschiedenen Farbschattierungen am Insektenhotel ein. Die bei uns am häufigsten auftretende Art ist die Rote Mauerbiene, die mit ihrer rötlich-braunen Färbung ihrem Namen alle Ehre macht. Mauerbienen sind mit ihrem gedrungenen Körperbau leicht mit Hummeln zu verwechseln, bleiben aber generell etwas kleiner.

Was Nistmöglichkeiten betrifft, sind Mauerbienen sehr flexibel. Sie benutzen für die Eiablage Mauerritzen, Löcher in Lehmwänden und Bäumen, hohle Pflanzenstängel und sogar leere Schneckenhäuser. In langen Röhren legen sie bis zu 20 einzelne, hintereinander befindliche Brutzellen an, die sie mit Wänden aus einem Speichel-Erde-Lehm-Gemisch abtrennen und jeweils mit Blütenpollen als Nahrung für die Larven auffüllen. In einem Insektenhotel belegen Mauerbienen Löcher mit einem Durchmesser von etwa 8 mm.

Die einzeln lebenden, harmlosen Mauerbienen sind in vielen Teilen Europas und Nordafrikas beheimatet. Sie übernehmen zu einem Großteil die Bestäubung von Obstbäumen.


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